DuckAuf den vielen Pokalwettkämpfen sah ich immer wieder den Malinois und mir war klar - so einen will ich auch haben. Für mich war diese Varietät des belgischen Schäferhundes das Arabische Vollblut der Hunde. Nachdem ich im Jahre 2000 von Zuhause ausgezogen war und mein Rotti Axel bei meinen Eltern blieb, war schnell klar, dass ein neuer Hund gekauft werden musste. Zwar trainierte ich noch weiterhin mit Axel, doch war es etwas anderes, einen Hund nur zum Training zu sehen und nicht mit nach Hause nehmen zu können.

Nach langer Recherche wusste ich, ich wollte einen Hund von Uwe Rader - dem Züchter vom Hölzleswald. Die Mutter war Zahra vom Hölzeswald, die selber sehr gute Leistung erbrachte und deren Nachwuchs auch gut war bzw. noch heute ist. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch noch üblich, dass man auf einen Welpen mindestens ein halbes Jahr warten musste - so war ich doch sehr erfreut, als Uwe mir erzählte, dass er seinen eigenen 6 Monate alten Jungrüden abgeben würde. So fuhr ich also am nächsten Wochenende hin und nahm Duck vom Hölzleswald mit.

Von der Arbeit im DMC hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Ahnung. Ich fuhr ins Saarland, um dort untrainiert mit Duck am Wesenstest zu starten. Von Hochversteck, Tiefversteck, Wippe, Wackelbrett, etc. hatte ich noch nie gehört. Wir bestanden bei Volker Riedel mit 67 Punkten. Am nächsten Tag stellte ich Duck noch aus und er belegte dort den ersten Platz in der Jugendklasse Rüden bei Alfred Klapproth. Auch das Ausstellen hatte ich davor noch nie trainiert.

Kurze Zeit nach dieser Schau bekam ich das Angebot bei Uwe Rader im SV Brastelburg zu trainieren. Diese Chance nahm ich natürlich gerne wahr und konnte so mit großartigen Hundesportlern trainieren und viel lernen.

Leider klappte es auf Grund einer Erkrankung meinerseits mit Duck nicht - ich verkaufte diesen Rüden im Alter von 22 Monaten, da er sich immer wieder gegen mich wandte und ich keine Kraft mehr zur Einwirkung hatte.