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Wir waren mit Freunden in Ungarn im Urlaub und Thorsten mein damaliger Freund (jetziger Ehemann) kaufte sich bei einem Züchter einen Rottweilerwelpen nach Absprache mit seinen Eltern. Zuhause angekommen war Thorstens Vater jedoch so gegen den kleinen Kerl - schließlich war er ein Schäferhund-Mann - dass beschlossen wurde, Axel muss weg. Ich bekniete meine Eltern so lange, bis der Welpe bei mir einziehen durfte. Was ich mir da jedoch heim geholt hatte konnte ich bis dato noch nicht einschätzen. Da ich mich mit Pferden auskannte dachte ich mir: "So schwer kann das doch mit einem Hund gar nicht sein." Ich verschlang alle Bücher zum Thema Rottweiler und Hundeausbildung und es kam wie es kommen musste. Kaum 18-jährig besuchte ich den naheliegenden Hundeverein GSV Wörnitz e. V. Von diesem Tag an war ich mit dem VPG-Virus infiziert. Schon kurze Zeit später legten wir erfolgreich die Begleithundeprüfung ab und starteten danach auf einigen damals noch sogenannten Schutzhundeprüfungen und unzähligen Pokalwettkämpfen. Wir holten uns sogar den Pokal für den besten Schutzdienst am Kreisgruppenpokalwettkampf und wurden 1999 Vereinsmeister in der Abteilung C. Schutzdienst - ja das war Axels große Stärke! Leider war Axel ein sehr schwer zu führender Rüde, der oftmals laut grummelnd neben mir lief und dabei versuchte, die Grenzen neu auszuloten. Als Anfänger war das für mich nicht einfach mit diesem Hund. Obwohl Axel wirklich einen extremen Dickkopf hat und seine Familie absolut bewacht bestanden wir ohne Probleme und ohne jegliche Auflagen den Kampfhundetest den das Land Bayern fordert. Axels beste Einzelergebnisse in Prüfungen: Fährte: 98 Punkte / Unterordnung: 92 / Schutzdienst: 97 Am 12. Mai 2010 wird Axel 14 Jahre alt und er genießt heute seinen Ruhestand bei meinen Eltern, bei denen er ein 1.000 qm großes Grundstück und die ganze Familie bewachen darf. Axel ist am 31.03.2010 an Alterschwäche gestorben. Ich habe dem Brummbären viel zu verdanken. Grüß mir meine Ronda hinter der Regenbogenbrücke. |
Mad Max Axel